PERIMON wird zum 30.06.2015 eingestellt (Infos)


Zervixschleim-Methode

Die Schleimbeobachtung, nach den Ärzten Evelyn und John Billings benannt, dient der Bestimmung des weiblichen Eisprungs. Sie alleine angewandt kann sehr unsicher sein. In Kombination mit anderen Methode (z.B. PERIMON oder der Temperaturmessung) ist sie eine gute Ergänzung.
Billings unterscheidet folgende Phasen:
Zervikalschleim während des Eisprungs, aus: Wikipedia.de
  • Phase 1: Unmittelbar nach der Menstruation ist die Scheide trocken. Ein geringer Östrogenspiegel sorgt für eine verminderte Schleimproduktion.
  • Phase 2: Vor dem Eisprung wird der Schleim klebrig.
  • Phase 3: Während des Eisprungs ist die Scheide am feuchtesten. Der Zervikalschleim ist zähflüssig und hell und lässt sich meist zwischen den Fingern zu Fäden spinnen, die ein bis drei Zentimeter lang werden (s. nebenstehendes Bild). Diese Phase dauert ca. 2-3 Tage und ist die fruchtbarste.
  • Phase 4: Nach dem Eisprung nimmt die Menge des Schleims wieder ab. Er wird trübe und klebrig.
  • Phase 5: Vor der nächsten Blutung wird die Menge des Schleims weiterhin weniger. Er wird klar und manchmal sogar wässrig. Die Scheide ist trocken.
Zum Zeitpunkt des Eisprungs wird der Zervikalschleim dicker und spinnbar. Er läßt sich dann zwischen zwei Fingern zu einem ein bis drei Zentimeter langem Faden ziehen. Wenn Sie verhüten, endet die fruchtbare Zeit am Morgen des vierten Tages nach dem Schleimhöhepunkt, wobei als Schleimhöhepunkt der Tag gilt, an dem der Schleim seine beste Qualität hat (Natürliche Familienplanung heute, S. 119).
In ca. 7% der Zyklen können zwei oder mehrere Schleimhöhepunkte festgestellt werden (Natürliche Familienplanung heute, S. 56); es empfiehlt sich daher, stets eine doppelte Kontrolle (z.B. durch zusätzliche Überprüfung der Muttermund-Untersuchung) durchzuführen, bevor man davon ausgeht, unfruchtbar zu sein. Alternativ führt eine Erhöhung des Sicherheitsabstands von vier auf sieben Tage nach dem Schleimhöhepunkt zu eindeutig besseren Ergebnissen, da man so rechtzeitig mitbekommt, wenn ein zweiter Schleimhöhepunkt einsetzten sollte.
Die Schleimkonsistenz überprüft man am besten den ganzen Tag über während man auf die Toilette geht und schaut dabei, wie der Schleim beschaffen ist, der am Toilettenpapier haften bleibt. Am Ende des Tages notiert man dann die beste Qualität, die man während des Tages finden konnte. Nach Sex bzw. nach Erregung verändert sich die Konsistenz und darf daher nicht mit in die Wertung eingehen. Auch eine bakterielle Infektion kann die Schleimkonsistenz über mehrere Tage beeinflussen, so dass eine eindeutige Interpretation nicht mehr möglich ist. – Jegliche Haftung für die Informationen auf dieser Seite oder deren Richtigkeit ist ausgeschlossen. (Letzte Änderung: 26.02.2008)
Weitere Methoden sind die Muttermunduntersuchung und die Temperaturmessung. (Bild von: de.wikipedia.org/wiki/Billings-Methode)
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„Ich glaube wirklich, dass das Programm das Interesse an den Vorgängen des weiblichen Körpers wecken kann [...] Meine Hochachtung!“
 
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September | 23

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